Die Kreuzritter der britischen Firma Timpo Toys

In diesem Kapitel seht Ihr einige Aufstellfiguren der in meiner Jugendzeit sehr bekannten und populären Firma Timpo Toys.

Einige Infos zur Firma

Der Name Timpo steht für die Abkürzung des Firmennamens "Toy Importers Company" und geht bis ins Jahr 1938 zurück. Mitte der 50iger Jahre kamen dann zu den bis dahin gefertigten Metallfiguren Plastikfiguren dazu.

Anfang der 60iger Jahre gelang dann die serienreife einer technisch sehr wichtige Verbessung: Die Figuren mussten fortan nicht mehr aufwendig mit der Hand bemalt werden sondern konnten maschinell mehrfarbig im sogenannten "overmoulding" Verfahren hergestellt werden.

Dadurch reduzierte sich der Arbeitsaufwand erheblich und es war leichter und schneller möglich, neue Figurenserien zu produzieren. Von 1964 bis zum Konkurs der Firma 1980 wurden rund 40 Millionen Steckfiguren hergestellt.

Über die Figuren

Gut kann ich mich noch an die allgegenwärtigen Timpo-Boxen in den Spielwarengeschäften erinnern.

Diese Figuren hatten im Vergleich zu anderen Herstellern keine beweglichen Arme und Beine. Der Korpus war meiner Meinung nach fester und auch stabiler als bei vielen Figuren der anderen Hersteller.

Timpo Kreuzritter

Bei den Kreuzrittern gab es zwei Versionen, die ersten Ausführung hatte im Vergleich zur zweiten Version noch gröbere Kettenhemden und es gab eine andere Stellung. Die hier gezeigten Figuren sind Timpos der zweiten Version.

In meinen Kindheitstagen hatte ich zu dieser Serie auch ein Katapult, was aber leider die Zeit nicht überlebt hat. Zusätzlich produzierte Timpo dazu passende Zelte, eine Pfeilschleuder und einen Angriffsturm.










Hier noch einige der Ritter mit Pferd. Bei den Pferdedecken, Zügel und den Pferden selbst gab es verschiedene Farbvarianten.





Die folgenden Figuren haben meine Jugendzeit nicht ganz schadlos überlebt. (Dafür geht es Ihnen heute besser.) Wie so oft sind die kleinen Zubehörteile, hier die Waffen, verloren gegangen.




Besonders schön finde ich bei den Kreuzrittern die Gestaltung der Schilde, von denen es unterschiedliche Varianten (rote Farbe beim Kreuz, Kreis in der Mitte des Kreuzes und auf der Rückseite bei den Schlaufen) gibt.